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Farbdiaarchiv zur Wand- und Deckenmalerei

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© ZI für Kunstgeschichte

In den Jahren 1943 bis 1945 wurden im Auftrag des Reichspropagandaministeriums etwa 40.000 Farbfotografien von Wand und Deckenmalerei auf dem Gebiet des Großdeutschen Reichs angefertigt, um die durch zunehmende Luftangriffe gefährdete wandfeste Kunst zu dokumentieren. Ein großer Teil dieses Bestandes, etwa 20.000 Kleinbilddias, wurden 1997 dem Bildarchiv von der Universität Mainz als Dauerleihgabe anvertraut und 2005 mit dem im Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München gelagerten Restbestand im digitalen Farbdiaarchiv zur Wand- und Deckenmalerei virtuell wiedervereint.

zum Bestand

Hinweis: Zum Objektsicherungsprojekt siehe auch Barleben, Mainz, Kunstgeschichtliches Institut und Nehrdich

Lit.: Ralf Peters: Gerettet: die Farbdokumentation "kulturell wertvoller Wand- und Deckenmalerei in historischen Baudenkmälern Großdeutschlands" von 1943-1945. In: Kunstchronik Bd. 55, 2002, S. 242-244. - Das 'Farbdia-Archiv zur Wand- und Deckenmalerei' im Zentralinstitut für Kunstgeschichte München. Geschichte und Bedeutung. - Christian Fuhrmeister, Stephan Klingen, Iris Lauterbach, Ralf Peters (Hg.): "Führerauftrag Monumentalmalerei". Eine Fotokampagne 1943-1945. Köln, 2006

Fundstellen:
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