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Rezeptionen mittelalterlicher Kunst vor 1700

© Bildarchiv Foto Marburg

Mittelalterliche Kunstwerke wurden in Deutschland während des 16. und 17. Jahrhunderts erneuert, ergänzt, umgesetzt, verkauft und neu inszeniert, aber auch in Bild und Beschreibung dokumentiert. Diese unterschiedlich motivierte repräsentative Inanspruchnahme und inhaltliche Umdeutung begünstigte den Erhalt der Objekte, wurde jedoch von der Forschung bisher kaum beachtet.

Am Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte wird derzeit unter Leitung von PD Dr. Arwed Arnulf ein DFG-gefördertes Forschungsprojekt durchgeführt, das Varianten und Intentionen des frühneuzeitlichen Umgangs mit mittelalterlicher Architektur und Kunst behandelt. Vom 19.-20.1 stellt eine Tagung das Forschungsprojekt sowie die entstehende Forschungsdatenbank vor und diskutiert unter Heranziehung auswärtiger Wissenschaftler Fragen, Probleme und verwandte Themen.

Rezeptionen mittelalterlicher Kunst vor 1700
Inszenierung, funktionale Umdeutung und antiquarische Interpretation mittelalterlicher Architektur und Kunst.
Tagung 19.-20.01.2012


Grabplatte des Herzogs Widukind im Bildindex

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