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Palast der Republik, Berlin, 1974-76

© Bildarchiv Foto Marburg

Der Palast der Republik wurde 1974-1976 von den Architekten Heinz Graffunder und Karl Ernst Swora als "Volkshaus" auf dem Gelände des im 2. Weltkrieg teilzerstörten und 1950 gesprengten Berliner Stadtschlosses erbaut. Er war zugleich Sitz der Volkskammer der DDR und vielgenutztes Kulturhaus mit großzügigen Foyers, Sälen, Restaurants, Cafés, Kegelbahnen sowie einem Theater. Der von Manfred Prasser gestaltete "Große Saal" mit hexagonalem Grundriß war variabel nutzbar und verfügte u.a. über Hubtürme, Schwenkparketts, Roll- und Senkwände sowie Beleuchtungsbrücken.

Der Deutsche Bundestag besiegelte am 19. Januar 2006 den Abriss des Palastes der Republik am Berliner Schlossplatz.

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