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15.11.2005

Beate Heraeus erhält Ehrendoktorwürde

Fachbereich Fremdsprachliche Philologien zeichnet Wirtschaftswissenschaftlerin aus

HeraeusDer Wirtschaftswissenschaftlerin Beate Heraeus aus dem hessischen Maintal wurde die Ehrendoktorwürde des Fachbereichs Fremdsprachliche Philologien der Philipps-Universität im Rahmen einer Feierstunde in der Aula der alten Universität verliehen.

Mit dieser Auszeichnung, so der Laudator Professor Arbogast Schmitt, würdigt der Fachbereich die vielfältigen Aufgaben, die Beate Heraeus als Kuratorin der Akademie der deutschen Sprache und Kultur sowie als Vizepräsidentin der Senckenberg Naturforschenden Gesellschaft in herausragender Weise ausfüllt.

Ferner machte Schmidt auf die Förderung der intellektuellen und personalen Bildung der Jugend über viele Jahre hinweg durch Frau Heraeus aufmerksam, ebenso wie auf ihre intensiven Aktivitäten bei der Konzeption und Einführung neuer, verbesserter Lehr- und Lernmethoden an hessischen Schulen, bei der die griechisch-römische Kultur das Fundament bildet.

Der altsprachliche Bildungsgang ihrer Kinder in der Schule machte Beate Heraeus mit den Grundlagen, Inhalten und der Bedeutung humanistischer Bildung vertraut und trug dazu bei, dass sie sehr schnell das ideelle und konzeptionelle Potenzial der Altsprachlichkeit als Schulprofil erkannt hat und so unterschiedliche Teilnehmerkreise in Projekte der von ihr geprägten Bertha Heraeus- und Kathinka Platzhoff Stiftung einbinden konnte.

Als Förderin der alten Sprachen initiierte Frau Heraeus eine Veranstaltungsreihe Neue Schule in Hessen, bei der Schulleitungsteams überwiegend altsprachlicher Gymnasien in sorgfältig aufeinander abgestimmten und an den Bedürfnissen der Schule optimal orientierten Seminarveranstaltungen von professionellen Beratern im Bereich Führungs- und Feedbackkultur sowie Konzept- und Profilentwicklung in mehrtägigen Seminaren geschult bzw. gefördert werden.

Ein besonderes Augenmerk ihrer bildungspolitischen Arbeit richtet Dr. h. c. Beate Heraeus auf die Verzahnung und Vernetzung der einzelnen Phasen des Bildungsganges, insbesondere an der Nahtstelle von Schule und Universität. Hierin sieht sie angesichts notwendiger Bestrebungen zur effizienteren Ausschöpfung vorhandener institutioneller und personeller Potenziale und Ressourcen ein noch offenes und besonders drängendes Entwicklungsfeld.

Zuletzt aktualisiert: 15.11.2005 · Hellmuth Graßmann

 
 
 
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